Bei Linz hat sich eine österreichische Familie ein Paradies unter Glas geschaffen. Hier wird gezeigt, was moderne Architektur alles leisten kann.
Klar: Nur einige wenige können sich solch einen Palast leisten-aber träumen darf man ja..
Da staunen die Nachbarn in einem Linzer Vorort nicht schlecht: Binnen weniger Monate gesellte sich zu ihren Reihenhäusern in der kleinen Stichstraße ein Palast aus Glas. Und was für einer: Der von weitem bereits sichtbare Galasanbau besteht aus 48 Tonnen Spezial- und Panzerglas und einer Holzkonstruktion, die durch Edelstahlträger und Schrauben gehalten wird. erstmals gewährte der Eigentümer*, ein Geschäftsmann aus Österreich, dem Ratgeber Wohn-Wintergarten exklusive Einblicke in seinen Prachtbau.
Vom Altbau zum Traumhaus
Siedlungshäuser der 60er Jahre sind aus heutiger Sicht von geradezu anrührender Kompaktheit. Den Gegebenheiten und Möglichkeiten der Zeit entsprechend musste gebaut werden. Die Erfüllung des Traums vom eigenen Heim war für viele höchstes Ziel in der aufstrebenden Bundesrepublik. Aus heutiger Sicht zeichnet sich diese Architektur vor allem durch zweierlei aus: Eine relativ geschlossene Bauweise mit möglichst vielen Zimmern und relativ kleine Glasflächen, die nur eine beschränkte Menge Licht in den Innenraum gelangen lassen.
Der Bau eines Wintergartens muss gut geplant werden. Ausgehend von der geplanten Nutzung werden Konstruktion und technische Details festgelegt. Material und Farbe müssen bestimmt werden, und zu klären ist, wie Heizung, Beschattung und Belüftung organisiert werden sollen.
Die Reportage zeigt, wie Schritt für Schritt ein Wintergartentraum in Erfüllung geht.
Die Küche als Dreh- und Angelpunkt des familiären Alltags:
Als die Wulfs in ein altes Bauernhaus zogen, schuf man sich auf dem Grundstück im Grünen schrittweise Raum zum Wohnen und Arbeiten. Und als die Küche erweitert werden sollte, entschied man sich für einen Wohn-Wintergarten.
Für die dreifache Mutter Doris Wulf aus dem Emsland war der Fall von Anfang an klar: „Die Küche ist derOrt, an dem sich der Großteil unseres familiären Alltags abspielt. Wir kochen und essen hier. Und am langen Holztisch treffen wir uns und besprechen die wichtigen Sachen mit unseren Kindern.
Spektakuläre Wohnlandschaften lassen sich nur mit spektakulären Mitteln realisieren. Dies muss nicht immer der Fall sein wie diese Reportage über Planung und Umbau eines Eigenheims in einem norddeutschen Städtchen zeigt.
Nach reiflicher Überlegung hatte sich das Richterehepaar Klamt vor einigen Jahren dazu entschlossen: Noch einmal das Abenteuer Hausbau zu wagen
Wintergärten werden immer mehr zu Wohn-Wintergärten, die als vollwertige
Wohnraumerweiterung genutzt werden. Dennoch: Was für Unterschiede gibt es?
Es ist richtig, dass Wintergärten immer komfortabler ausgestattet werden und in der Nutzung den anderen Räumen eines Hauses gleichkommen.
Zu jeder Jahreszeit passend gekleidet: Wie man mit wenigen gestalterischen Elementen einen Wintergarten in den Übergangszeiten von Frühling auf Sommer und von Herbst auf Winter einfach und schnell umdekorieren kann, zeigt dieses hübsche Beispiel. Dabei wurden übrigens keine neuen Möbel verwendet, sondern lediglich die Stoffe gewechselt.
Kontraste – das ist das Leitthema dieses Wintergartens. Gemütliche Herbstfarben laden ein, die länger werdenden Abende im Wintergarten zu verbringen. Anklänge an Terrakotta sind daher erwünscht.
4 Schwestern - 4 Wintergarten - 4 Jahreszeiten
4 Schwestern 4 Wintergärten 4 Jahreszeiten
Frühling, Sommer, Herbst, Winter: Jede Saison hat ihre ganz eigene Stimmung. Warum also den Wintergarten nicht passend einrichten? Vier verschwisterte Designerinnen haben das richtige Gespür.
Teamwork
Die Geschwister Renate Diesel, Brigitte Traunthaler, Karin Buso
und Dagmar Bemm aus Frankfurt arbeiten seit 1978 zusammen (o.v.l.n.r.)