Mit der vollkommenen Öffnung vom Wintergarten zum Haus folgt dieser Wintergarten einem Trend, der in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Möglich ist dies durch leistungsfähige Isoliergläser sowie technisch perfekt abgestimmte Be- und Entlüfung und Heizung. So wird der Wintergarten zum Zentrum des familiären Lebens in dem entspannnt, gespielt, gegessen und gelesen wird.
Dieser Wintergarten bildet ein Verbindungsteil zwischen einer alten Villa und ihrem Nebengebäude. Er dient keinem eigentlichen Zweck, sondern er lädt vielmehr zum Verweilen ein, ist Rückzugsort zum Ruhe finden oder dient als gemütliche Gelegenheit für den Plausch mit Freunden.
Trotz der schattenspendenden Gemäuer zu beiden Seiten ist eine außenliegende Beschattung unumgänglich, um an heißen Sommertagen der hochstehenden Sonne zu entfliehen. Ein besonderer Reiz bildet die stahlfarbene Aluminiumkonstruktion zur alten Hausfassade.
Die Idee für den so genannten Glasanbau geht zurück bis zu den Römern und fand seinen Ursprung im Wunsch, Pflanzen vor Frost zu schützen. So wurden in der Ära Kaiser Tiberius Gurken in vertieften, mit durchsichtigen Steinen bedeckten Treibbeeten gezogen. Diese "römische" Technik geriet in Vergessenheit und erlebte erst im 16. und verstärkt im 17. Jahrhundert eine Wiederentdeckung als Schutz für tropische Pflanzen und Früchte, die von Entdeckern nach Europa gebracht wurden. Dem Glashausbau zum endgültigen Durchbruch verhalf 1851 Sir Joseph Praxten, der für die Londoner Weltausstellung den berühmten Glaspalast entworfen hatte. In Österreich folgte dieser Idee 30 Jahre später der Architekt F. Segenschmid mit dem Palmenhaus in Schönbrunn. In nur 15 Monaten wurde diese Stahl-Glas-Konstruktion (28 m breit, 30 m hoch und 114 m lang) errichtet. Fast genau 100 Jahre später musste das Palmenhaus generalsaniert werden - diesmal mit Hilfe einer Alu-Glas-Konstruktion. Und aus solchen Konstruktionen, wenn auch in einem viel kleineren Ausmaß, werden Wintergärten für Einfamilienhäuser gebaut. Hier gilt es nicht nur, Pflanzen vor der Kälte zu schützen, hier geht es darum, einen Raum für alle Jahreszeiten für die Bewohner zu schaffen. Ein wunderbares zeigen für ein neues modrnes Palmenhaus zeigt nachfolgendes Modell:
Ein spektakuläres Wohngefühl erhält man, wenn ein Wintergarten gleich über beide Etagen eines Wohnhauses angebaut wird. So wird der frühere Balkon zu einer eleganten Galerie, von der man den Wohnbereich unter Glas überblicken kann.
Durch die offene Bauweise und die großen Dimensionierungen wird der Wintergarten zu einer „Erlebniswelt“ mit hohem Erholungswert. Die asymmetrische Anordnung des Satteldaches verhindert, dass der Wintergarten „klobig“ wirkt.
Der sehr individuelle Charakter dieses Wintergartens entspricht dem Wunsch der Bauherren, den Balkon im ersten Obergeschoß in das Dach des Wintergartens zu integrieren. So entstand die Idee des zweiteiligen Pultdaches.
Architektonisch ist diese Ausführung extrem variabel, weil die Wintergartenkonstruktion Dachneigungen zwischen 5 und 45 ° zulässt.
Außerdem ist die Konstruktion durch die Leichtgängigkeit der Glas-Faltwand,die eingelassenen Bodenschienen und die einhändig bedienbaren Beschläge komplett barrierefrei und somit problemlos für Jung und Alt nutzbar.
Bedingt durch die Ausrichtung nach Süden wurde größten Wert auf Belüftung und Beschattung gelegt. Die Öffnungsmöglichkeiten des Wintergartens im senkrechten Bereich sehen eine 3-teilige Schiebetüranlage mit 2/3-Öffnung zum Teich hin vor, zwei gegenüberliegende Türen in den Seitenteilen sowie ein Kipp-Oberlicht optimal an höchster Stelle des Wintergartens platziert. Die Beschattungsanlagen bilden eine außenliegende Markise im Dachbereich sowie motorisch betriebene Außenjalousien im senkrechten Bereich.
Dieser Wintergarten vermittelt den Stil des klassischen viktorianischen Pavillons, entspricht jedoch in der Konstruktion dem neuesten technischen Standard.
Typisch für den viktorianischen Wintergarten ist ein Grundriss mit einem halben Hexagon (Sechseck) oder Oktagon (Achteck) als Abschluß einer seiner Giebelseiten. Die viktorianische Epoche beginnt mit dem frühviktorianischen Stil (the early victorian) welcher sich zeitlich etwa den Jahren von 1830 bis 1850 zuordnen läßt und als Stilmittel gerne noch auf Formen der Romanik zurückgreift.
Dieser mit 62 m2 sehr geräumige Wintergarten wurde durch zwei Erker und im Dachbereich mit drei Satteldächern optisch gegliedert, so daß man, je nach Standort, ständig neue Perspektiven sieht und das Gefühl hat sich in einer gemütlichen Wohnlandschaft zu befinden.
Da dieser Wintergarten an ein Wohnhaus mit historischer Fassade angebaut ist, kam ein moderner Glasbau nicht in Frage und so wurde auf die Kleinteiligkeit des Wintergartens mit liebevollen Details bei der Gestaltung geachtet.
So individuell wie Ihr Leben, so unvergleichbar und einzigartig wird auch die Wintergartenarchitektur geplant und verwirklicht werden.
Keine vorgegebene Produktlinie und kein Wintergarten von der Stange, sondern genau so wie Sie es sich Vorstellen – so soll es sein.
Für Rollstuhlfahrer, aber auch für Senioren mit Gehbehinderung, gibt es bei der Planung eines Wintergartens viele wichtige Dinge zu beachten. Das Stichwort hier heißt „Barrierefreiheit“.
Barrierefreie Wohnlösungen gewährleisten, dass auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ohne Hilfe in Ihrem Zuhause agieren können. So zum Beispiel für Raimund Maurer, der seit 1989 nach einem Fahrradunfall querschnittsgelähmt ist und seit her auf einen Rollstuhl angewiesen ist. er kann sich in seinem Haus barrierefrei bewegen.
Mehr Wohnraum gefällig? Ein Wohnzimmer im Freien? Mit einem Wintergarten lässt sich dieser Traum problemlos erfüllen – und das ganzjährig. Sicherlich haben viele Hausbesitzer schon einmal mit dem Gedanken nach einem Wintergarten gespielt.
Bei der Konstruktion des Wintergartens der Familie Schmidt-Hofmann stellten sich besondere Herausforderungen an die Wintergartenbauer. Familie Schmidt-Hofmann bewohnt eine Doppelhaushälfte. An beiden Hälften des Doppelhauses waren Flachdachveranden mit einer extensiven Begrünung angebracht.
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Zu jeder Jahreszeit passend gekleidet: Wie man mit wenigen gestalterischen Elementen einen Wintergarten in den Übergangszeiten von Sommer auf Herbst und von Winter auf Frühling einfach und schnell umdekorieren kann, zeigt dieses hübsche Beispiel. Dabei wurden übrigens keine neuen Möbel verwendet, sondern lediglich die Stoffe gewechselt.Kontraste – das ist das Leitthema dieses Wintergartens.
Der wichtigste Aspekt ist die Nähe zur Natur. Im Schutz des Glashauses kann man das Naturgeschehen, den Wechsel der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters – auch wenn es regnet oder schneit – wunderbar genießen. Das übervolle Lichtangebot eines Wintergartens wirkt sich unmittelbar wohltuend auf das Empfinden aus und fördert die physische und psychische Gesundheit.
Da gibt es ganz verschiedene Lösungen. Manche machen aus dem Wintergarten eine wohl-tuende, grüne Oase. Durch das viele Licht und günstige Temperaturen können sich Pflanzen hier besser entwickeln als in anderen Räumen.Es gibt aber auch sehr viele Beispiele, in denen der Wintergarten nicht mit Pflanzen bestückt ist. Das ist besonders oft der Fall, wenn er an einen großen Garten grenzt. Dann möchten die Menschen die Aussicht in den Garten genießen.

Der Grund: Licht fördert die Bildung von Melatonin, und dieses Hormon spielt zur Regulierung unseres Tag-Nacht-Rhythmuses eine große Rolle. Nachts wird es aus den körpereigenen Speichern freigesetzt und kann seine wohltuende Wirkung entfalten. Kaum fällt aber wieder Licht auf das Auge, wird die Ausschüttung des Hormons eingestellt. Chronische Schlafstörungen oder Müdigkeit am Tag können unter Berücksichtigung des Melatonin-Spiegels wirkungsvoll behandelt werden.
Keine Angst vor Holz
Administrator am 21.11.2011
Ein Holzwintergarten zeichnet sich besonders durch eine angenehme, warme Wohnatmosphäre aus.
Der Werkstoff Holz ist für Viele mit dem Makel aufwändiger Pflege behaftet.Doch das muss nicht sein, denn auch hier sind in den letzten Jahren verbesserte Verfahren auf den Markt gebracht worden, die dem Verbraucher die„Angst vor dem Holz“nehmen sollen.Denn für Holz sprechen gute Wärmedämmeigenschaften, haptisch angenehme Oberflächen,formstabile Konstruktion,Atmungsaktivität (Feuchtigkeit aufnehmen und an die Raumluft abgeben) und einfach die Ästhetik einer Holzstruktur.