Dieser mit 62 m2 sehr geräumige Wintergarten wurde durch zwei Erker und im Dachbereich mit drei Satteldächern optisch gegliedert, so dass man, je nach Standort, ständig neue Perspektiven erhält und das Gefühl hat, sich in
einer gemütlichen Wohnlandschaft zu befinden. Hierzu trägt auch das konsequente Farbkonzept der Hausherrin bei. Die favorisierten Farben Weiß und Blau finden sich durchgehend in den Aluminiumprofilen und den lichtechten Bezug- und Vorhangstoffen wieder.
Bei diesem Wintergarten handelt es sich um die Kombination zweier Dachformen, die ein interessantes architektonisches Ensemble ergeben: links ein Satteldach mit abschließender Halbpyramide und daneben ein klassisches Pultdach.
Die Wohnraumerweiterung aus einer Holz-Aluminium-Profilkombination zeichnet sich durch filigrane Details, wie zum Beispiel einem Oberlichtband im Pavillonbereich, aus. Zur Beschattung werden Wintergarten-Markisen eingesetzt. Besonders praktisch ist die Weiterführung der Beschattung über das Dach hinaus, so dass der Charakter einer offenen Terrasse entsteht.
Ostfriesland ist für sein mitunter eigenwilliges Wetter bekannt. Gut, wenn man die Natur in einem Wintergarten erleben kann. Dieser Wintergarten ist direkt in den Garten „hineingebaut“. Er wurde bewusst „spartanisch“ eingerichtet, denn er soll ja als „Schaufenster in die Natur“ fungieren und den Blick nach draußen lenken. Die Aluminiumprofile sind zweifarbig ausgeführt, innen weiß und außen anthrazit. Eine Fußbodenheizung sorgt für wohlige Strahlungswärme. Der Wintergarten ist mit zwei Schiebetüren ausgestattet, eine führt in den Garten, während mit der anderen der Übergang in das Wohnhaus geschlossen werden kann.
Dieser Wintergarten hat gleich mehrere Besonderheiten, zum Beispiel die Höhe über die gesamten zwei Stockwerke des Wohnhauses hinweg oder die üppige Bepflanzung mit blühenden tropischen Pflanzen, oder aber auch die Beheizung: Die komplette Bodenplatte ist nicht nur Heizkörper, sondern auch Wärmespeicher. Durch im Boden verlaufende Wickelfalzrohre wird in einem geschlossenen Kreislauf warme Luft geleitet, welche die gesamte Bodenplatte wie auch die Sandsteinfliesen erwärmt. Außerdem ist das System über Wärmetauscher an eine Warmwasserheizung angeschlossen.
Die Möglichkeiten moderner Wintergartentechnik demonstriert dieses Objekt in eindrucksvoller Weise. In geschlossenem Zustand handelt es sich um einen beheizbaren Wohn-Wintergarten, der sich durch eine ausgezeichnete Wärmedämmung auszeichnet. Sobald es aber draußen warm wird, kann man die Glas-Faltwände an allen drei Seiten im wahrsten Sinne des Wortes „zur Seite schieben“– und ein zum Garten offenes Gebäude entsteht. Schöner lässt sich der
Übergang von außen nach innen nicht gestalten. Die Holz-Aluminium-Konstruktion ist zweifarbig ausgeführt: Im Inneren dominiert das opal-weiße Fichtenholz, während außen das Aluminium in der Farbe anthrazit vorherrscht.
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In dem alten Fachwerkhaus konnten aufgrund des Denkmalschutzes die alten Fenster und Türen nicht vergrößert werden. Deshalb war es vor allem auch in der Winterzeit im Haus zu dunkel. Ein luftiger, großzügig dimensionierter
Wintergarten hat hier wunderbar Abhilfe geschaffen und das alte Fachwerkhaus mit dem modernen Design des Wintergartens verbunden. Der Wintergarten fügt sich trotz Materialwechsels harmonisch in seine architektonische
Umgebung ein: Die Aluminiumprofile sind anthrazitfarben beschichtet und führen so die Farbe der Holzbalken des Fachwerkhauses fort.
Eine perfekte Kombination eines Wintergartens, der sich im Stil an die alten englischen Orangerien anlehnt, von der Ausstattung her aber ein moderner Wohn-Wintergarten ist, stellt dieses Beispiel dar. Zahlreiche Zierelemente erinnern an den Glanz vergangener Tage. Die zweifarbige Ausführung der Aluminiumprofile erlaubt die Variierung des äußeren und inneren Erscheinungsbilds. Weitere interessante Details sind die in die Profile integrierten Beleuchtungsspots sowie der Einsatz von Heizscheiben im Essbereich, welche die Fußbodenheizung unterstützen und vor allem schnell für Wärme sorgen.
Bei dieser ausgefallenen Konstruktion haben sich die Bauherren einen ganz besonderen Wunsch erfüllt. Der Wintergarten wurde nicht nur an einer Seite angebaut, sondern über mehrere Seiten des Hauses geführt, so dass der gläserne Anbau gleich in mehrere Himmelsrichtungen offen ist. Der Wintergarten erweitert den Wohn- und Essbereich. Im Ergebnis erhält man eine faszinierende Wohnlandschaft, die weit über die vorher bestehenden Nutzungsmöglichkeiten hinausreicht. Hier kann man nicht nur Mahlzeiten einnehmen und entspannen, hier kann man viel mehr: Zeit und Raum einfach vergessen.
Einen „Wintergarten von der Stange“ gibt es nicht. Das hat einen ganz einfachen Grund:
Es gibt zu viele Materialen und technische Lösungen, die in einem Wintergarten zur Anwendung kommen können.
Jeder Wintergarten muss an die spezifische Situation vor Ort angepasst werden. Hinzu kommt der individuelle Geschmack der Bauherren. Da ein Wintergarten vor allem der Entspannung und der Erholung dient, spielen hier gestalterische Fragen eine ganze besondere Rolle. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige Objekte in kleinen Porträts vor und laden Sie ein, sich von diesen unterschiedlichen Lösungen inspirieren und anregen zu lassen.
Wer kennt nicht die Probleme des Wintergartens, der sich im Sommer auf brennende 60° C erhitzt. Für diesen Fall muss ein Sonnenschutzsystem her, welches nicht nur vor Sonne schützt, sondern auch andere Funktionen abdecken kann. Dabei spielt auch das Thema Steuerungssysteme eine wichtige Rolle. Für eine klassische Wintergarten-Verschattung bietet der Rettenbacher Sonnenschutz-Experte Reflexa drei unterschiedliche Arten von Markisen und passende Steuerungssysteme für Ihren Wintergarten an.
Dipl.-Ing. Peter Ertelt, Jahrgang 1965, ist Geschäftsführer einer Schreinerei in Bruchköbel bei Hanau. Er ist öffentlich bestellter Sachverständiger mit den Spezialgebieten Fenster/Fassaden, Wintergärten und Bauphysik. Seit 2003 übt er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden aus und ist zudem Leiter des Ausschusses Fenster und Fassaden beim Landesfachverband des Tischlerhandwerks Hessen.
Der Wintergartenboom, der jetzt schon über 30 Jahre andauert, hat viele Materialien hervorgebracht, aus denen Wintergärten gebaut werden: Aluminium an erster Stelle, aber auch Stahl und Kunststoff sowie Kombinationen aus diesen Materialien. Dennoch ist der Baustoff Holz nach wie vor nicht aus dem Wintergartenbau wegzudenken.
Woran das liegt, haben wir einen gefragt, der es wissen muss: Dipl.-Ing. Peter Ertelt, Sachverständiger und Leiter des Ausschusses Fenster und Fassaden beim Tischlerhandwerk Hessen.
Oft fragen sich Bauherren, warum man nicht einfach eine Terrasse mit Seitenelementen versehen und so schnell und mit geringen Kosten in den Genuss eines Wintergartens kommen könne. Kann man? Man kann durchaus, aber man muss sich darüber im klaren sein, dass man im Resultat keinen beheizbaren Wohnraum erhält,der ganzjährig nutzbar ist. Dennoch lässt sich auf diese Weise die Freiluftsaison erheblich verlängern.
Oft fragen sich Bauherren, warum man nicht einfach eine Terrasse mit Seitenelementen versehen und so schnell und mit geringen Kosten in den Genuss eines Wintergartens kommen könne. Kann man? Man kann durchaus, aber man muss sich darüber im klaren sein, dass man im Resultat keinen beheizbaren Wohnraum erhält,der ganzjährig nutzbar ist. Dennoch lässt sich auf diese Weise die Freiluftsaison erheblich verlängern.
Der Vielfalt der Farben und Formen sind im Wintergartenbau kaum Grenzen gesetzt. Wer sich am Stil klassischer Orangerien orientieren will, und das Glashaus direkt in das Haus integrieren möchte,findet hier einige Anregungen.Im Gegensatz zu den landläufig bekannten Anbau-Wintergärten sind diese Konstruktionen architektonisch enger an das Haupthaus gebunden.
Ein Wintergarten besticht vor allem dadurch,dass er viel Sonne ins Haus lässt.Das hat nachweislich Auswirkungen auf Psyche und Gesundheit: Sonnenlicht macht gute Laune und lässt die Glückshormone im Körper strömen. Doch klettert die Quecksilbersäule über die 30-Grad-Marke, ist es mit dem Wohlbefinden schnell vorbei, vor allem dann,wenn die Sonne erbarmungslos auf große Glas und Fensterflächen strahlt. Schweißperlen auf der Stirn, ein Gefühl der Mattigkeit und ein rapider Abfall der Leistungsfähigkeit sind die Folgen.Wenn sich die Hitze in den Räumen staut,drohen auch gesundheitliche Risiken wie ein Kreislaufkollaps oder akute Atemnot.
Planung eines Wintergartens Wege zum Traumhaus
Passt an mein Haus überhaupt ein Wintergarten? Und wie würde der aussehen? Diese Fragen mögen so manchen
Bauherren umtreiben. Geholfen werden kann in diesem Fall durch Computer-Visualisierungen, mit deren Hilfe man einen ziemlich genauen Eindruck bekommt, wie das Gebäude nach einem Anbau eines Wintergartens aussehen kann. Zudem haben Bauherren die Möglichkeit, verschiedene Varianten durchzuspielen und leicht die beste Lösung herauszufinden.
Sonnenschutz von seiner schönsten Seite
Administrator am 06.12.2011
Gutes Klima im Wintergarten
Ein Wintergarten ist nicht nur ein interessantes architektonisches Element. Er erlaubt es, auch während der kalten Jahreszeit naturnah zu leben. Das ganze Jahr über wird der zusätzliche Raum mit freiem Blick auf die umgebende Natur für die gesellige Mittagstafel genutzt oder lädt zum Entspannen,Lesen und Musik hören ein.Viele der attraktiven Glashäuserlassen sich heute über ihre gesamte Front hinweg zum Garten öffnen.So werden sie zur willkommenen Erweiterung der Terrasse und sorgen das ganze Jahr über für „Outdoor-Feeling“. Während kleine Schauer sonst alle ins Hausverbannen, wird es hier unter Glas erst richtig gemütlich.