Wintergarten Klima

Prima Wintergarten Klima

Wintergarten Klima

Innen warm und außen kalt: Heizung und Lüftung müssen viel leisten, damit der Innenraum behaglich und weitgehend frei von Kondenswasser ist.


Die Beherrschung und Steuerung des Raumklimas gehört zu den technischen Herzstücken eines Wohn-Wintergartens. Wer nur einmal in ein in der prallen Sonne geparktes Auto gestiegen ist, kann sich unschwer vorstellen, welche Temperaturen bei Sonnenschein schnell in einem Wintergarten entstehen können. Mehr noch: Ein Wintergarten gehört wegen der beabsichtigten Transparenz seiner Umfassung und der geringen Wärmespeicherung seiner Bauteile zu den Räumen, die den Temperatur- und Klima Schwankungen der Natur am stärksten ausgesetzt sind. Die Hitze des Sommers und die Kälte des Winters machen sich hier am unmittelbarsten bemerkbar und beeinflussen das Raumklima. Damit dieses Raumklima auch immer ein Wohlfühlklima für Mensch und Pflanze ist, kommt der Wintergarten Lüftung sowie Beheizung im Zusammenwirken mit der Beschattung und möglichst einer automatisierten Steuerung dieser Komponenten sowie der optimalen Glasauswahl eine enorme Bedeutung zu.


Was ist das richtige Klima im Wintergarten?

Zentrale physikalische Messgrößen für das Klima in einem Wintergarten sind Luftfeuchtigkeit, Innen- und Außentemperatur sowie Temperaturverteilung. Diese Faktoren müssen immer zusammen gesehen werden, denn die relative Luftfeuchtigkeit ändert sich automatisch bei einer Veränderung der Temperatur:  Je kälter die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie „wegstecken", desto eher empfindet man es im Raum als zu „feucht". Feuchtigkeit bildet sich an den kühleren Stellen als Kondenswasser. Sind die Heizkörper nicht an den kältesten Stellen im Wintergarten angeordnet, bildet sich nicht die richtige Luftzirkulation heraus und es entstehen starke Unterschiede in den  Oberflächentemperaturen der Bauteile mit entsprechender Kondensierung der Luftfeuchtigkeit, selbst wenn die Luftfeuchtigkeit im Aufenthaltsbereich der für normale Wohnräume entspricht.

Als Regel für ein optimales Raumklima hat es sich eingebürgert, eine Temperatur von 20°C in Verbindung mit einer relativen Luftfeuchtigkeit in den Bereichen von 30 bis 65 Prozent anzunehmen (Darüber gibt es sogar eine Industrienorm - DIN 1946!).

Die Beherrschung und Steuerung des Raumklimas gehört zu den technischen Herzstücken eines Wohn-Wintergartens. Wer nur einmal in ein in der prallen Sonne geparktes Auto gestiegen ist, kann sich unschwer vorstellen, welche Temperaturen bei Sonnenschein schnell in einem Wintergarten entstehen können. Mehr noch: Ein Wintergarten gehört wegen der beabsichtigten Transparenz seiner Umfassung und der geringen Wärmespeicherung seiner Bauteile zu den Räumen, die den Temperatur- und Klima Schwankungen der Natur am stärksten ausgesetzt sind. Die Hitze des Sommers und die Kälte des Winters machen sich hier am unmittelbarsten bemerkbar und beeinflussen das Raumklima. Damit dieses Raumklima auch immer ein Wohlfühlklima für Mensch und Pflanze ist, kommt der Belüftung und Entlüftung sowie Beheizung im Zusammenwirken mit der Beschattung und möglichst einer automatisierten Wintergarten-Steuerung sowie der optimalen Glasauswahl eine enorme Bedeutung zu.

Was ist das richtige Klima im Wintergarten?

Zentrale physikalische Messgrößen für das Klima in einem Wintergarten sind Luftfeuchtigkeit, Innen- und Außentemperatur sowie Temperaturverteilung. Diese Faktoren müssen immer zusammen gesehen werden, denn die relative Luftfeuchtigkeit ändert sich automatisch bei einer Veränderung der Temperatur:  Je kälter die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie „wegstecken", desto eher empfindet man es im Raum als zu „feucht". Feuchtigkeit bildet sich an den kühleren Stellen als Kondenswasser. Sind die Heizkörper nicht an den kältesten Stellen im Wintergarten angeordnet, bildet sich nicht die richtige Luftzirkulation heraus und es entstehen starke Unterschiede in den  Oberflächentemperaturen der Bauteile mit entsprechender Kondensierung der Luftfeuchtigkeit, selbst wenn die Luftfeuchtigkeit im Aufenthaltsbereich der für normale Wohnräume entspricht.

Als Regel für ein optimales Raumklima hat es sich eingebürgert, eine Temperatur von 20°C in Verbindung mit einer relativen Luftfeuchtigkeit in den Bereichen von 30 bis 65 Prozent anzunehmen (Darüber gibt es sogar eine Industrienorm - DIN 1946!).

Das optimale Raumklima:
bei Temperatur 20 Grad Celsius

relative Luftfeuchtigkeit
40 bis 65 %

Im Sommer besteht das Ziel der Klimasteuerung in der Verhinderung der Überhitzung im Wintergarten, die durch den sog. „Treibhauseffekt" entsteht. Ein nach Süden ausgerichteter Wintergarten würde ohne Beschattung und Belüftung schnell in Temperaturregionen von bis zu 70°C kommen!

Bei Ausrüstung des Wintergartens mit allen heute zur Verfügung stehenden technischen Mitteln (Belüftung, Beschattung, Verglasung) und deren richtigen Einsatz durch den Nutzer kann die Temperatur im Wintergarten auf einige Grad über der Außentemperatur beschränkt bleiben. Die Begrenzung auf Wohnraumtemperaturen von Kompaktbauten ist allerdings wegen der geringen Speichermassen und der hohen solaren Gewinne nur durch technische Kühlung zu erreichen.

Im Winter geht es u. a. um die Verhinderung von Kondenswasser im Wintergarten, das durch die Erreichung des sog. „Taupunktes" entsteht, wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit im Zusammenhang mit niedrigen Temperaturen auftritt (s. dazu auch den Beitrag über Kondenswasserbildung).



Zuletzt geändert am 05.03.2011 um 23:54.

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