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Wintergarten bauen am Bildschirm

Administrator on 05.09.2010

Einem Wintergartenkonstrukteur über die Schulter geschaut.

Wenn einmal der Entschluss zum Bau eines Wintergartens gefasst ist, gibt es für den Bauherren eine ganze Reihe technischer und gestalterischer Dinge zu klären. Die Hauptfragen lauten: Wie soll mein neuer Wintergarten aussehen? Und passt der gläserne Anbau zum Stil meines Hauses? Moderne computergestützte CAD-Systeme helfen Architekten und Wintergarten Planern heute, die richtigen Antworten auf diese Fragen zu finden.

Denn mit den anschaulichen CAD-Modellen lassen sich individuelle Gestaltungswünsche konstruktiv umsetzen, sobald die Umgebungsbedingungen des Wintergartens bekannt sind. Je nach der Architektur des Hauptgebäudes lassen sich verschiedene Dachsysteme zu anspruchsvollen Glasanbauten kombinieren. Und die Gestaltungsmöglichkeiten sind überaus vielfältig – Faltanlagen, Schiebesysteme,Terrassentüren oder traditionelle Brüstungselemente. Sie geben jedem Wintergarten genau das Gesicht, das den Bedürfnissen der Bauherren entspricht.

Wintergartenkonstrukteur über die Schulter geschaut.
Durchblick erwünscht: Bei der Planung helfen Modelle – damit die Praxis glückt.

Die visuelle Gegenüberstellung von Entwürfen stellt dabei eine wichtige Diskussionsgrundlage im Entscheidungsprozess dar. Und die Vor- und Nachteile verschiedener Gestaltungsvarianten führen schließlich zu einer optimalen Wintergartenkonstruktion. Diplom-Ingenieur Frank Neubauer ist Planer von Wintergärten und erklärt im Folgenden anhand einiger Beispiele, wie sich Ideen in Modelle umsetzen lassen.

Schritt 1: Das Dach

Pultdach
Pultdach: Der Klassiker unter den Wintergartendächern. Kann überall dort eingesetzt werden, wo genügend Höhe für den Wandanschluss zur Verfügung steht. Preiswertes System, zuverlässige Entwässerung, einfache und schnelle Montage, gute Beschattungsmöglichkeiten.
Satteldach mit Gaube
Satteldach mit Gaube: Hier haben wir in das Satteldach noch eine Gaube eingebaut. Auch andere Varianten wie zum Beispiel Abwalmungen sind möglich.
Satteldach
Satteldach: Das Satteldach ist eine Kombination von Pultdächern. Ideal in Giebelbereichen von Häusern. Es hat den Charakter einer Orangerie und vermittelt durch den hochliegenden Firstbereich ein hervorragendes Raumgefühl. Asymmetrisch einsetzbar.
Sonderformen
Sonderformen: Fast alles ist möglich: Passend zum individuellen Charakter eines Hauses lassen sich die Dachformen variieren. Hier haben wir eine Rundung eingebaut, die der Konstruktion den Charakter eines Pavillons im englischen Stil verleiht.

Schritt 2: Die Seitenteile

Vertikale Verglasungen
Vertikale Verglasungen: Entspricht die entwickelte Dachform des Wintergartens den Vorstellungen des Bauherren, widmet man sich in der Planung den Seitenteilen. Optische Teilungen, Öffnungsbereiche, Brüstungselemente stehen zur Diskussion. Die Wege- und Öffnungskonzepte können direkt am Modell besprochen werden. Durch Akzente lassen sich gestalterische Effekte erzielen. Hier gilt allerdings: Weniger ist oft mehr!
Elegante Details
Elegante Details: Durch den Einsatz von Glassprossen erhält der Wintergarten einen eleganten Charakter. Vorn in der Mitte ist ein Kippflügel vorgesehen.
Brüstung
Brüstung: Das Einfügen eines Brüstungselements kann dem Wintergarten interessante optische Akzente verleihen.
Ziersprossen
Ziersprossen: So wird die Konstruktion mit einem stilvollen, englischen Ambiente assoziiert.

 

Diplom-Ingenieur Frank Neubauer

 

Zum Autor:

Diplom-Ingenieur Frank Neubauer aus Magdeburg ist Planer von Wintergärten.

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Zuletzt geändert am 11.11.2011 um 09:07.

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