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10 Gebote für eine gelungene Architektur Ihres Wintergartens

Dipl.-Ing. Georg Tjards ist Architekt im ostfriesischen Friedeburg und
seit Jahren auch mit der Planung von Wintergärten befasst.

1. Die Wintergarten Architektur sollte in der „Formensprache“ des Hauptgebäudes bleiben.

Neue architektonische Formen sollten in einem Nebengebäude wie einem Wintergarten nicht angewendet werden. Die architektonischen Grundlinien des Hauptgebäudes (Form, Stilrichtung) sollten sich auch im Wintergarten widerspiegeln.

 

2. Die Dimensionierung des Wintergartens sollte sich am Haupthaus orientieren.

Der Schwanz sollte nicht mit dem Hund wedeln. Der Wintergarten sollte in einem angemessenen Verhältnis zum Haupthaus dimensioniert werden und nicht den Anschein erwecken, als sollte das Haupthaus „übertrumpft“ werden. Ab einer bestimmten Größe ist andernfalls eine vom Haupthaus losgelöste „solitäre“ Platzierung des Wintergartens anzuraten.

3. Ein architektonischer Gag ist immer kurzlebig.

Verzichten Sie auf extravagante Formen, die nur kurzfristig für Aufsehen sorgen. Ihr Wintergarten ist vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber doch für eine lange Zeit gebaut. Symmetrische Formen sind in der Architektur auch auf lange Sicht für das Auge annehmbar.

 

4. Achten Sie auf einheitliche Fenster- und Glasformate.

Eine architektonische Grundregel lautet: Liegende und stehende Rechtecke sollen nicht in eine Flucht gesetzt werden. Gestalten sie die Glasfassade des Wintergartens einheitlich.

 

5. Auf leichtes soll kein schweres Material folgen.

Beachten Sie die senkrechte Materialfolge. Auf einem filigranen, schlanken Wintergarten aus Aluminiumprofilen sollte kein schweres Dach aus Ziegeln liegen. Aus gestalterischen Gründen sollte das Material nach oben hin immer leichter werden.

 

6. Der Materialmix im Wintergarten muss zueinander passen.

Achten Sie darauf, dass der Materialeinsatz im Wintergarten aufeinander abgestimmt ist. Fragmentartige Bauteile, wie z.B. eine Wand aus Mauersteinen als Seitenwand, passen nicht zu einem leichten Wintergarten mit einer schlanken Vorderfront.

 

7. Füllungen in großflächiger und unstrukturierter Form vermeiden.

Sollen Teile der Verglasung durch Füllungen als Sichtschutz ersetzt werden, sollten diese Füllungen eine Struktur oder andere Gestaltungselemente aufweisen. Der Einsatz großflächiger, monotoner Platten ist unbedingt zu vermeiden.

8. Für das Auge muss die Statik glaubhaft sein.

Auch das Auge hat ein statisches Empfinden, auf das man Rücksicht nehmen sollte. Wenn ein wuchtiges Dach lediglich von zwei schmalen Pfosten gestützt wird, mag das zwar statisch korrekt sein, das menschliche Auge aber glaubt der Statik nicht. Die Folge: Ein Unwohlsein stellt sich ein, wenn wir unter einem solchen Dach sitzen.

 

9. Die Farbgebung mit dem Hauptgebäude abstimmen.

Wie die Form muss sich auch die Farbgebung am Hauptgebäude orientieren. Aber natürlich sind andere Farben möglich, wenn sie sich in das Gesamtbild einpassen.

 

10. Details nicht vergessen.

Der Teufel steckt oft im Detail. Häufig wird der Ausführung von Traufe, Regenrohr oder Wandanschluss zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Wie oft sehen wir schöne Wintergärten, deren Gesamtbild durch ein einziges Detail – wie etwa ein unpassendes und ungeschickt platziertes Regenrohr – nachhaltig gestört wird.

 

 

Offen gebliebene Fragen bitte im Wintergarten Forum stellen oder dort nach bereits vorliegenden Antworten suchen.

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